Vision

„Eine  gute Lehrperson ist sich im Klaren darüber, dass in erster Linie Kinder unterrichtet werden und nicht Fächer gepaukt. So vieles, was wir für die Schule lernten, haben wir wieder vergessen. Doch an Lob und Kritik unserer Lehrer erinnern wir uns, als wäre es gestern gewesen. Das sollte kein Lehrer vergessen, wenn er vor einer Klasse steht. Eine gute Beziehung verbessert nicht nur die Lernbereitschaft, sondern führt, wie eine Reihe von Studien bewiesen hat, letztlich auch zu besseren schulischen Leistungen. Eine Lehrerin, versteht sich als Spezialistin für das Kind nicht in erster Linie als Fachlehrer. Sie interessiert sich mindestens so sehr für Kinder und Jugendliche wie für ihr Fach.“

→ Steiner Schule Mayenfels: Beziehungsarbeit kommt bei uns vor dem Fach. Diesen Anspruch haben wir an uns.

……………………

„Die Erfahrung mit kindlicher Entwicklung lehrt uns, dass das Kind vom ersten Tag seines Lebens an eine innere Bereitschaft zum Lernen hat; eine Lernmotivation, die erhalten bleibt, sofern sich das Kind in der Schule geborgen fühlt und weder unter- noch überfordert wird. Die Kunst der Pädagogik besteht darin, diesen Punkt zu erspüren, der die natürliche Lernbereitschaft in Gang setzt, die in jedem Kind steckt.“

→ Steiner Schule Mayenfels:  Geborgenheit, Forderung und Förderung ist unser Ziel

……………………

„Integration heißt, dass sich die Kinder, trotz den unauffindbar großen Leistungsunterschieden, gegenseitig akzeptieren und respektieren. Sie kann nur gelingen, wenn Leistung und soziale Kompetenz gleichwertig betrachtet werden.“ 

→ Steiner Schule Mayenfels: In unserem Lehrplan: das Soziale

……………………

 „Das oberste Ziel einer kindgerechten Ausbildung ist nicht ein Zeugnis mit lauter Sechsen in Wissen und Fertigkeiten, sondern ein gutes Selbstwertgefühl aller Schüler. Ein gutes Selbstwertgefühl kann nur entstehen, wenn die Schule es schafft, dass das Kind die eigenen Stärken nutzen und seine Schwächen verstanden weiß, um somit sozial kompetent und fähig wird, sein Leben selbst zu meistern.“

→ Steiner Schule Mayenfels: Wahrnehmende Anerkennung ist uns das Gebot

……………………

 „Derjenige irrt, der glaubt, ein Kind werde sich besser entwickeln, je früher ihm die Erwachsenen Wissen und Fertigkeiten aufzudrängen versuchen.
‚Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (afrikanisches Sprichwort).‘
Kinder brauchen umfassende Erfahrungsmöglichkeiten, auch in der Schule. Das Lernen besorgen sie dann selber. Bei allem verständlichen Willen, dem Kind einen erfolgreichen Start ins Leben zu ermöglichen, kann eine Prise Demut kaum schaden. Denn das Kind gehört nicht der Gesellschaft, nicht der Schule und auch nicht den Eltern – es gehört nur sich selbst. Es ist nicht auf die Welt gekommen, die Erwartung der Erwachsenen zu erfüllen, sondern um zu jenem Wesen zu werden, dass in ihm angelegt ist. Dies zu ermöglichen liegt in der Verantwortung der Schule und der Eltern.“

→ RSS Mayenfels: Wir geben Raum und Zeit – ohne Druck!