Pädagogik

Auf Initiative des Industriellen Emil Molt rief Rudolf Steiner 1919 die Freie Waldorfschule in Stuttgart ins Leben. Im selben Jahr hielt Steiner in Basel auf Einladung von Erziehungsdirektor Fritz Hauser einen Vortrag über «Geisteswissenschaft und Pädagogik», dem im Jahr darauf ein öffentlicher pädagogischer Kurs für die Lehrerinnen und Lehrer Basels und Umgebung folgte. 1926 entstand in Basel die erste «Waldorfschule» der Schweiz. Sie erhielt als erste Schule überhaupt den Namen Rudolf Steiner Schule.

Die Steiner-Schulen stimmen ihren Unterricht auf die Entwicklungsschritte der Kinder ab. Sie machen es sich zur Aufgabe, Rudolf Steiners innovative Ideen zur Erziehung zu verwirklichen und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Heute umfasst ihr pädagogisches Konzept:

  • – eine moderne, kindgerechte Gestaltung der Elementarstufe (Kindergarten und die ersten zwei Schuljahre)
  • – Schulunterricht, der die gesunde Entwicklung der Kinder durch ein   ausgewogenes Verhältnis von geistiger, künstlerischer und handwerklicher Arbeit zum Ziel hat und tief gehende Erlebnisse vermittelt
  • – Vertiefung des Schulstoffs durch projektartiges Lernen im Epochenunterricht
  • – Förderung der Schülerinnen und Schüler auf Grund ihrer individuellen Fähigkeiten
  • – ein völlig neues Angebot in den drei obersten Klassen (10. bis 12. Schuljahr), das differenziert den Anschluss an die aktuellen Weiterbildungen gewährleistet.